Hausstaub-Allergie

Die Symptome der Hausstaub-Allergie, bei der es sich eigentlich um eine allergische Reaktion auf den Kot der Hausstaubmilbe handelt, sind häufig ein Dauerschnupfen mit Niesen, sowie geschwollende, tränende Augen. Oder die Nasen- oder Rachenschleimhaut schwillt an, wodurch sich die Nase verstopft anfühlt und läuft. Es kommt oftmals zu regelrechten Niesattacken. Wird die Allergie ignoriert, besteht die Gefahr, dass sich allergisches Asthma entwickeln kann.

Die Hausstaubmilben sind nur unter dem Mikroskop sichtbare Tiere, die im Staub leben und sich von den Hautschuppen ernähren, die wir jeden Tag verlieren.

Die Sofortmaßnahmen für den akuten Anfall sind abschwellende Nasentropfen und sogenannte Antihistaminika, Medikamente, die die Histamin-Rezeptoren blockieren und so die allergische Reaktion abschwächen oder stoppen.

Allergologen führen eine spezifische Immuntherapie, die sogenannte Hyposensibilisierung durch, um die Toleranz für dieses Allergen, dem man ja praktisch nicht vollständig ausweichen kann, Stück für Stück zu erhöhen. Damit lässt sich auch das Risiko, dass aus der Allergie ein allergisches Asthma wird, verringern. Es geht aber auch sanfter!

Ein Bett mit Allergiker-geeigneter, waschbarer Bettdecke.
Allergiker Bettdecke: Welche ist die Richtige?
Tipps, die Sie bei der Auswahl einer Bettdecke für Tierhaar- oder Hausstaubmilben-Allergiker beachten sollten:
Hausstaubmilben mögen ein feuchtes, warmes Umfeld und ernähren sich von Hautschüppchen. Daher die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer unter 50%, und die Temperatur möglichst kühl, jedenfalls unter 19°C halten.
• Waschbare Decken verwenden.
• Das gesamte Bettzeug tagsüber gründlich auslüften und trocknen lassen.
• Decken- und Kissenüberzüge mindestens einmal wöchentlich wechseln
• und bei mindestens 60°C waschen,
um möglichst viele Milben und Hautschüppchen zu entfernen.
Dr. rer. nat. Gudrun Schwarzer, Heilpraktikerin
Sielhöfe 34, 21423 Winsen (Luhe)
Tel.: 0174 – 898 88 33
mail~AT~heilpraktikerin-schwarzer.de